TikTok – wirklich relevant oder zu sehr gehyped?

Im Ausblick auf 2020 war es ganz klar: TikTok solltest du auf jeden Fall auf dem Schirm haben, wenn du aktiv in Social Media vertreten bist.

Doch was ist mittlerweile daraus geworden? Ist die Plattform wirklich relevant oder wird sie doch nur zu sehr gehyped (vor allem oder gerade wegen des oft kritisierten Datenschutzes)?

 

Das Prinzip von TikTok

Ein soziales Netzwerk ähnlich Instagram, dessen App allerdings erst seit 2016 auf dem Markt ist. Unter dem Namen DouYin wurde die App im Ursprungsland China sehr schnell sehr berühmt.

Anstelle von Bildern werden bei TikTok allerdings selbsterstellte, mit Musik unterlegte, Kurzvideos veröffentlicht, bei denen häufig synchron mitgesungen und getanzt wird. Diese Videos sind meist sehr kurzweilig, da die Dauer auf maximal 15 Sekunden begrenzt ist. Gefällt einem ein Video, kann man dieses durch doppeltes Antippen mit einem Herz (sozusagen das TikTok „Like“) versehen und natürlich auch dem Profil des Nutzers folgen.

 

Die Kernzielgruppe der App sind elf- bis 16jährige, was interessant ist, da die offizielle Nutzung erst ab 13 Jahren erlaubt ist. Bei der Einrichtung des Accounts bestätigt man das entsprechende Mindestalter.

Der große Vorteil bei TikTok: es ist super einfach eigene Videos selbst zu erstellen, zu bearbeiten und dann zu posten. Den Nutzern stehen zahlreiche Filter und Effekte zur Verfügung, die einen einzigarten Content ermöglichen. Oft werden allerdings auch gehypte Videos von Influencern aufgegriffen und nachgestellt.

 

Worauf es noch ankommt:

Diese Zahlen sollte man nicht ignorieren:

Weltweit über 800 Millionen monatliche Nutzer, davon in Europa mehr als 100 Millionen. Den größten Anteil machen allerdings die 500 Millionen Nutzer in China aus. Tendenz aber vor allem in den USA und Europa weiter stark wachsend.

 

Es handelt sich um eine extrem schnelle und aktive Social Media Plattform, denn viele NutzerInnen posten täglich! Oft wird bei den Posts dabei an sogenannten Hashtag Challenges teilgenommen, womit wir auch schon beim interessantesten Punkt für Unternehmen sind, um schnell Reichweite zu generieren.

In Zusammenarbeit mit schon bekannten TikTok-Influencern kann mit diesen Challenges ordentlich Aufmerksamkeit erzeugt werden, wodurch immer mehr User Generated Content generiert wird. Dieses Alleinstellungsmarkmal (Unique Selling Point, kurz „USP“) der App kann der Schlüssel zum Erfolg sein, denn mit reinen Anzeigen erreichst du die Generation Z nur selten.

 

Bedeutet: beteilige dich somit aktiv am sozialen Netzwerk und der Community.

Und auch hier gilt: du darfst natürlich auch immer schauen was die Konkurrenz so macht und dich inspirieren lassen, um es besser zu machen.

Vergiss also nicht vor Beginn eine passende Strategie zu erstellen, gerne unterstütze ich dich dabei.

 

Last but not least: Der Datenschutz

Umso größer die Reichweite einer Anwendung/App, umso mehr rückt sie natürlich in den Fokus, vor allem auch in Bezug auf den (nicht) vorhandenen Datenschutz.

Welche persönlichen Daten werden gesammelt und ist der Nutzer darüber ausreichend informiert?

Nach dem großen Aufschrei Anfang des Jahres ist es bei diesem Thema etwas ruhiger geworden, da TikTok dort entsprechend ordentlich nachgebessert hat bzw. nachbessern musste, wie auch auf deren extra Datenschutzerklärung für Deutschland ersichtlich ist.

Wer dennoch seine persönlichen Daten wirklich sehr streng und ernsthaft schützen möchte, kommt leider nicht daran vorbei solche Angebote und Apps gar nicht erst zu nutzen.

Aber wie immer existieren ja mehrere Perspektiven, von denen man auf dieses Thema schauen sollte. Möchte man privat die App weiterhin nutzen, sollte man sich einfach bewusst sein welche Daten über einen gesammelt und genutzt werden, das gilt im Übrigen auch für alle anderen Apps. Also am besten vorher einfach etwas genauer informieren und dann selbst entscheiden 😉

 

Fazit

Für dein Business allerdings, vor allem wenn du die oben angesprochene Zielgruppe erreichen willst, ist es fast undenkbar diese Plattform und Chance nicht zu nutzen.

Hast du deine Entscheidung schon getroffen und willst auf TikTok als Marketingkanal nutzen? Oder sind noch zu viele Fragen offen? Gerne unterstütze ich dich dabei und kläre alle deine Fragen, zögere nicht zu lange: Werde aktiv!

 

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Tom Koch

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