Da aktuelle Jahr liegt fast hinter uns: allerhöchste Zeit zu schauen worauf es im nächsten Jahr besonders ankommt. Was ist wirklich Trend und welchen Hype sollte man nicht verpassen um den Sprung ins nächste Jahr auch sicher zu überstehen?

 

#DigitalDetox

Direkt zu Beginn ein etwas ungewöhnliches Thema, was vielleicht auch dem ein oder anderen (dem der hashtag bekannt ist) etwas aufschrecken lässt. Aber was genau versteht man darunter?

Die Smartphone Nutzung bestimmt Tag für Tag unser Leben. Doch immer mehr Menschen spüren bewusst auch die Auswirkungen des „immer erreichbar sein“, „sofort antworten müssen“, „nichts verpassen wollen“ und natürlich auch der sozialen Medien. Das Resultat: mehr und mehr Nutzer verkürzen ihre Online-Aktivitäten. Doch keine Panik, das führt zu keiner Krise der sozialen Netzwerke, vorausgesetzt diese passen ihre Plattformen an und gestalten diese weniger toxisch – was natürlich im eigenen Interesse liegt.

Gleiches gilt jedoch auch für deine eigenen Online Präsenzen: passe diese an die Bedürfnisse und Wünsche deiner Nutzer und Zielgruppen an, denn manchmal ist auch weniger mehr. Dann wird sich der #digitaldetox in Grenzen halten, da dieser vor allem auch eher als positive Pause wahrgenommen und praktiziert wird.

 

TikTok

Noch nie gehört? Oder nur noch nicht genutzt?

Mit weltweit über einer Milliarde Downloads und über 5,5 Millionen monatlich aktiven Nutzern in Deutschland, gehört die App definitiv mittlerweile zu den Big-Playern und macht Youtube, Instagram, Facebook und Co. doch so langsam ernsthafte Konkurrenz. Dieser rasante Aufstieg wird sich aufgrund der intensiven Marketingkampagnen des Unternehmens im Jahr 2020 sicherlich fortsetzen.

Hier geht es vor allem um kurzweile Unterhaltung in Form von kurzen Smartphone-Videos, was ganz klar auf die junge Zielgruppe ausgelegt ist. Du solltest TikTok daher auf jeden Fall im nächsten Jahr auf dem Schirm haben und über eigene Aktivitäten auf dieser Plattform unbedingt nachdenken.

 

Influencer Marketing

Hier fragst du dich sicher: Immer noch? – Die Antwort lautet ganz eindeutig: Ja!

Die Marketingbudgets, die mittlerweile für Influencer-Marketing eingeplant und ausgegeben werden, sind in den letzten 2 Jahren enorm gestiegen (wir sprechen hier von einer Milliarden-Dollar-Industrie). Aber auch die Anzahl an Influencern, die in den unterschiedlichsten Social Media Kanälen aktiv sind, nimmt Jahr für Jahr zu. Persönlich fällt euch das sicher schon durch die exorbitante Zunahme der mit  „#ad /#werbung“  gekennzeichneten Beiträge auf. Dabei ist natürlich nicht alles Gold was glänzt 😉

Daher kann der Einsatz einer Vielzahl von Nischeninfluencern deutlich wertvoller sein als die Zusammenarbeit mit nur zwei oder drei mehr oder weniger prominenten Persönlichkeiten. Auch von der wirtschaftlichen Seite betrachtet lohnt sich diese Konstellation immer öfter, da der Marketing-ROI deutlich positiver sein kann wie bei herkömmlichen Werbeanzeigen.

Hierbei geht es weiterhin vor allem um Authentizität und Vertrauen. Nutze dieses Potential richtig und vergiss dabei nicht den Dialog.

 

Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR)

Noch nicht ganz für die Masse marktreif aber definitiv in den Startlöchern steht die Nutzun von Augmented und Virtual Reality im Marketingalltag. Dabei sollte man deren Nutzen und Möglichkeiten nicht unterschätzen, sondern als vollwertiges Marketingtool verstehen. Vielleicht dauert es noch ein paar Jahre bis zur kompletten Marktreife, aber besser man springt jetzt schon auf den Zug auf, bereitet sich so langsam etwas darauf vor und überlegt sich seine eigenen Strategien und Inhalte.

Im Modebereich lassen sich hiermit zum Beispiel virtuelle Ankleidezimmer erstellen und ermöglichen somit die virtuelle Anprobe, steigern die Freude am shoppen und können durch diese lebensechte Erfahrung die Kaufrate erhöhen. Gleichzeitig einher geht eine reduzierte Rücksenderate und somit eine Ersparnis an Ärger und Kosten, ebenso wie eine Schonung der Umwelt.

Im Immobilienbereich schon öfters eingesetzt, lassen sich zum Beispiel bei der Vermietung von Wohnungen die überfüllten und stressigen Wohnungsbesichtigungen auf ein Minimum reduzieren. Auch beim Neubau von Häusern ermöglicht diese Technik schon einen enorm realitätsnahen Rundgang durch das Gebäude und somit ein viel besseres Verständnis für Größen, Formen, Farben, Ausstattung und Gestaltungen jeglicher Art.

 

Was sind für dich die Trends und Themen für 2020?

Hast du schon einen erkannt und genutzt?

Zögere nicht zu lange: Werde aktiv!

Tom Koch

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